Als Schmucksteine werden im Allgemeinen Mineralien bezeichnet, die als Schmuck verarbeitet werden können. Zu den Schmucksteinen zählt man Edelsteine und die sogenannten "Halbedelsteine" die eine bestimmte, für die Verarbeitung zu Schmuck benötigte Edelstein-Qualität aufweisen. Im Edelsteinhandel werden aber auch andere Steine wie beispielsweise Bernstein oder versteinerte Fossilien, sowie unter Umständen Perlen und Korallen zu den Schmucksteinen gezählt.
Als Edelsteine werden normalerweise Schmucksteine
bezeichnet, die folgende Kriterien erfüllen: Seltenheit, Härtegrad
> 7 und Transparenz. Zu den bekannten Edelsteinen zählt man u.a. Diamant,
Rubin, Saphir, Smaragd und Opal.
Früher wurden selten vorkommende Minerale die als besonders schön angesehen waren als Halbedelsteine bezeichnet. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal zu den Edelsteinen war, daß diese sogenannten Halbedelsteine viel häufiger gefunden wurden. Ein weiterer Unterschied der "Halbedelsteine" zu Edelsteinen ist der geringere Härtegrad. Sie wurden deswegen häufiger als weniger wertvoll betrachtet.
Den Begriff Halbedelsteine sollte man heute eigentlich nicht mehr verwenden (es gibt in der Mineralogie / Gemmologie keine "Halbedelsteine"!), allerdings ist er im Markt (leider) immer noch sehr gebräuchlich. Mit dem Begriff Halbedelsteine wurde häufig eine inhärente Minderwertigkeit assoziiert, die in Wirklichkeit nicht vorhanden ist. Aus diesem Grund spricht man heute ausschließlich von Edelsteinen oder Schmucksteinen.
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